Ein Magazin für meine Neugier
Es gibt Dinge, die man schon immer einmal machen wollte. Bei mir war es ein eigenes Magazin.
Ein Ort für meine Rezepte, meine Ideen und all die Dinge, die mich interessieren und beschäftigen. Für das, was ich ausprobiert habe, was mir gelungen ist – und natürlich auch für das, was beim nächsten Mal anders werden soll.
Ich liebe gutes Essen. Ich koche gerne, probiere Neues aus und kann mich stundenlang mit der Frage beschäftigen, warum etwas so schmeckt, wie es schmeckt.
Dabei geht es mir nicht um die perfekte Küche oder das perfekte Rezept. Ich möchte verstehen, ausprobieren, verändern und vor allem genießen.
Manchmal entdecke ich etwas völlig Neues. Manchmal hole ich ein Rezept hervor, das ich schon seit Jahren koche, und verändere eine Kleinigkeit. Und manchmal frage ich mich, warum wir heute eigentlich alles anders machen, obwohl manches früher schon ziemlich gut funktioniert hat.
Mich interessiert, was hinter den Dingen steckt.
Warum verändert Knoblauch seinen Geschmack, wenn man ihn zerdrückt? Weshalb schmecken die Mandeln auf Mallorca so besonders? Was macht eine gute Sauce aus? Und warum gelingt ein Gericht manchmal erst beim dritten Versuch so, wie ich es mir vorgestellt habe?
Solche Fragen lassen mich nicht los.
ENTDECKEN
Reisen kann man auch im Kopf
Ich liebe es, andere Regionen, ihre Landschaften und ihre Esskulturen zu entdecken.
Dafür muss ich nicht unbedingt verreisen. Manchmal genügt schon ein Krimi, der in der Provence oder in der Bretagne spielt. Während ich lese, entstehen Bilder im Kopf. Ich stelle mir die Orte vor, werde neugierig auf das Leben dort und frage mich, was die Menschen essen, was auf ihren Märkten angeboten wird und welche besonderen Zutaten aus dieser Region stammen.
Dann beginne ich zu recherchieren. Aus einer Geschichte wird eine Entdeckungsreise, aus einer Zutat eine neue Idee für meine Küche.
Und manchmal wird daraus tatsächlich eine Reise.
BILDER & ERINNERUNGEN
Bilder, die mehr erzählen.
Und dann sind da natürlich die Bilder.
Ich beschäftige mich seit meiner Jugend mit Fotografie und war 30 Jahre lang selbstständige Fotografin. Vielleicht schaue ich deshalb manchmal etwas genauer hin: auf Licht, Farben, kleine Details und die Atmosphäre eines Augenblicks.
Heute nutze ich dafür auch künstliche Intelligenz. Nicht, weil mir die Fotografie weniger bedeutet, sondern weil ich mit ihr Bilder gestalten kann, die das ausdrücken, was ich empfinde.
Wie sich mein Blick auf die Fotografie über 45 Jahre verändert hat, erzähle ich in meiner Geschichte „Vom Licht der Dunkelkammer zur künstlichen Intelligenz“.
MEINE PERSÖNLICHE SAMMLUNG
Zum Wiederfinden.

Frau Herberti ist für mich auch ein Ort zum Wiederfinden. Für Rezepte, die ich nicht vergessen möchte, Gedanken, die mich beschäftigen, interessante Entdeckungen und Ideen, die vielleicht irgendwann weiterwachsen.
Nicht alles muss sofort fertig sein. Manches möchte ich einfach aufheben, um später noch einmal darauf zurückzukommen.
Und vielleicht ist genau daraus Frau Herberti entstanden: aus dem Wunsch, all den Dingen, die mich neugierig machen und mir Freude bereiten, einen eigenen Platz zu geben.
Frau Herberti ist für mich kein fertiges Konzept, das nur noch mit Inhalten gefüllt werden muss. Es ist ein Platz für meine Interessen, für neue Ideen und für Dinge, die ich schon lange einmal ausprobieren wollte.
Hier dürfen sich Rezepte verändern. Fragen dürfen neue Fragen aufwerfen. Und aus einer kleinen Entdeckung kann plötzlich eine ganze Geschichte werden.
Vor allem möchte ich die Dinge festhalten, die mir Freude machen – damit sie nicht zwischen losen Zetteln, gespeicherten Links und tausend Gedanken verloren gehen.
Und Frau Herberti ist mein ganz persönlicher Platz dafür.
Genuss · Wissen · Lebensart
